Grundsätze

Bau­auf­ga­be
Je­de Bau­auf­ga­be wird gründ­lich be­trach­tet: Was ist das Pro­gramm, was sind die An­for­de­run­gen und die Parameter?

Idee und Aus­sa­ge
Zu­erst wird aus ei­nem Ein­fall ei­ne Idee: Was will das Ge­bäu­de sein? Was soll es aus­sa­gen? Er­zählt es et­was über sei­nen Zweck und die Men­schen, die dar­in le­ben und ar­bei­ten? Wie fügt es sich in den Ort und die Um­ge­bung ein? Die Idee wird im ge­sam­ten Planungs- und Bau­pro­zess als Leit­bild im Blick be­hal­ten, da­mit gu­te Ar­chi­tek­tur entsteht.

Grund­ris­se
Gu­te Grund­ris­se sind das A und O ei­ner gu­ten Ar­chi­tek­tur. Wie ist die An­ord­nung der Funk­ti­ons­be­rei­che? Wie ist die We­ge­füh­rung im Raum? Be­geg­nun­gen wer­den ge­för­dert oder ver­mie­den. Mit Blick­ach­sen wer­den Ele­men­te wie Trep­pen oder Aus­bli­cke in Sze­ne gesetzt.

De­sign und Pro­por­ti­on
Ele­gant und nicht mo­disch: Auch in 20 oder mehr Jah­ren sol­len die Ge­bäu­de schön an­zu­schau­en sein. Sym­me­trie be­grei­fe ich nicht nur im Sin­ne von spie­gel­sym­me­trisch, son­dern auch als aus­ge­wo­ge­ne Kom­po­si­ti­on und Pro­por­ti­on der Bau­tei­le. We­ni­ger ist mehr: Die Kon­zen­tra­ti­on auf das We­sent­li­che stärkt die ein­zel­nen Komponenten.

At­mo­sphä­re
Die Ge­bäu­de sol­len den Men­schen ei­nen Raum zum wohl­füh­len bie­ten. Schö­ne Ma­te­ria­li­en wer­den an den rich­ti­gen Stel­len in Sze­ne ge­setzt. Der Ein­statz von Tages- und Kunst­licht sorgt für die pas­sen­de Stim­mung: weit und hell; dun­kel und gemütlich.

Ganz­heit­li­che Kon­struk­ti­on
Das bes­te Kon­zept ist nichts oh­ne ei­ne gu­te Aus­füh­rungs­pla­nung. Die Freu­de an gu­ten De­tails macht die Ar­chi­tek­tur erst le­ben­dig. Da­bei geht die Kon­struk­ti­on mit der Ge­stal­tung Hand in Hand. Haus­tech­nik und Aus­stat­tung wer­den schon zu An­fang in­te­griert und das Ge­bäu­de ganz­heit­lich betrachtet.

Nach­hal­tig und be­wusst
»Nach­hal­tig ist, wenn es nach­her noch hält.« Wie ist der Ein­satz der Bau­stof­fe?
Wie kann man den Bau­ab­lauf so ein­fach wie mög­lich ge­stal­ten? Wie grei­fen die Ge­wer­ke in­ein­an­der? Wie kann man die­se re­du­zie­ren, um die Kos­ten und die Um­welt zu schonen?

Schwer­punkt ist die Team­ar­beit
»Dem In­ge­nieur ist nichts zu schwör.« Von der Ba­de­zim­mer­re­no­vie­rung bis zum Ho­tel­neu­bau ha­be ich schon die un­ter­schied­lichs­ten Bau­auf­ga­ben ge­löst. Mein Schwer­punkt ist da­bei die Team­ar­beit. Denn oh­ne die Bau­herr­schaft, die an­de­ren Fach­spar­ten und letzt­end­lich die aus­füh­ren­den Fir­men kann man als Ar­chi­tekt kei­ne Bau­vor­ha­ben rea­li­sie­ren. Ge­mein­sam mit al­len Be­tei­lig­ten wer­den Mög­lich­kei­ten und Pro­ble­me be­spro­chen. Lie­gen­las­sen geht nicht: Ent­schei­dun­gen und Kom­pro­mis­se sind nö­tig, da­mit das Ziel er­reicht wird. Im­mer mit der Idee als Leit­bild im Blick.