Gäs­te­zim­mer
Kü­che

Woh­nen in der neu­en Na­tio­nal­ga­le­rie? — War­um nicht! 

Lud­wig Mies van der Ro­he wird oft zi­tiert. Sei­ne weg­wei­sen­den Ent­wür­fe die­nen vie­len Ar­chi­tek­ten als In­spi­ra­ti­on für ih­re ei­ge­nen Ent­wür­fe. Die Span­nung aus mo­der­ner Re­duk­ti­on und klas­si­scher Ele­ganz be­geis­tert vie­le Men­schen, so auch mich. 

Die neue Na­tio­nal­ga­le­rie in Ber­lin, das Spät­werk von Lud­wig Mies van der Ro­he, wird der­zeit ge­ne­ral­sa­niert und soll Mit­te 2021 wie­der er­öff­net wer­den. Dies hat mich in­spi­riert, ein Wohn­haus zu ent­wer­fen, das die Na­tio­nal­ga­le­rie als Vor­bild hat und die Mies‘schen Ge­stal­tungs­ele­men­te so ori­gi­nal­ge­treu wie mög­lich übernimmt. 

Ich ha­be hier ein Haus kon­stru­iert, das in ei­ner schö­nen Land­schaft ste­hen könn­te — viel­leicht im Schwarz­wald oder aber auch an der Ost­see. Auf ei­nem So­ckel­ge­schoss, das die pri­va­ten Wohn­räu­me ent­hält, thront ei­ne ver­glas­te Hal­le, über der ein schwar­zes Dach auf acht Stüt­zen schwebt. Die Hal­le ent­hält die re­prä­sen­ta­ti­ven Wohn­räu­me und bie­tet ei­nen Rund­blick auf die Landschaft.

Die Pro­por­tio­nen der Na­tio­nal­ga­le­rie wur­den über­nom­men und das Ras­ter auf ein Drit­tel mit 1,20 m x 1,20 m ver­klei­nert. An­statt der sym­me­tri­schen An­ord­nung der Wän­de wur­de in An­leh­nung an den Mies’schen Ent­wurf für das Bacardi-Gebäude in Ku­ba ei­ne asym­me­tri­sche An­ord­nung der Wän­de ge­wählt, um den Raum den Wohn­be­rei­chen ent­spre­chend zu glie­dern. Die Ma­te­ria­li­en sind ganz in An­leh­nung an das Ori­gi­nal ge­wählt: grau­er Gra­nit, grü­ner Mar­mor und ro­tes Ei­chen­holz. Der So­ckel ist al­ler­dings zeit­ge­mäß aus Be­ton und das Dach aus Holz.

Die Vi­sua­li­sie­rung hat freund­li­cher­wei­se Ste­fan Pech­el über­nom­men. Er hat auch das In­te­ri­eur zu­sam­men­ge­stellt. Im Haus hän­gen Kunst­wer­ke von Mi­cha­el Hirsch­bich­ler, mit dem ich zu­sam­men in Ber­lin stu­diert habe. 

Ent­wurf: Chris­ti­an Speel­manns 2021

In­nen­raum­ge­stal­tung und Vi­sua­li­sie­rung: Ste­fan Pech­el, Berlin

Kunst­wer­ke: Mi­cha­el Hirsch­bich­ler, Zü­rich www.atelier-hirschbichler.com

Be­ra­tung Trag­werk: Frank Liet­zow, Krie­ger · Liet­zow be­ra­ten­de In­ge­nieu­re PartmbB

Block C‑Nord der Ber­li­ner Sta­lin­al­lee; heu­te Karl-Marx-Allee.
Wie­der­her­stel­lung des his­to­ri­schen Steinholzestrich.

Die Woh­nung im Block C‑Nord der Ber­li­ner Sta­lin­al­lee wur­de denk­mal­ge­recht re­no­viert. Der bau­zeit­li­che Steinholz- bzw. Ma­gne­sia­es­trich wur­de frei­ge­legt, ge­schlif­fen und ge­ölt. Im Wohn­zim­mer wur­de die ur­sprüng­li­che De­cken­hö­he wie­der­her­ge­stellt. Das in den 1990er-Jahren ge­än­der­te Ba­de­zim­mer wur­de in An­leh­nung an die bau­zeit­li­chen Ma­te­ria­li­en des Hau­ses mit Flie­sen im For­mat 15 x 15 cm, gel­bem Ju­ra­mar­mor und Ei­chen­holz ausgestattet.

Licht­schal­ter in An­leh­nung an die his­to­ri­sche Bausubstanz.
Gel­ber Ju­ra­mar­mor statt Travertin.
Die Ma­te­ria­li­en wur­den in An­leh­nung an die bau­zeit­li­chen Ma­te­ria­li­en gewählt.
Du­sche im Fugenraster.
Ein­gangs­por­tal des Block C‑Nord.

Fo­tos Ba­de­zim­mer: Ro­bert Herr­mann, Ar­chi­tek­tur­fo­to­graf Ber­lin
Fo­tos: Chris­ti­an Speelmanns

Ent­wurfs­ge­dan­ke
Ziel des Ent­wur­fes war es, das Ho­tel nicht als Fremd­kör­per in der Stadt zu se­hen, der nur ei­ne Un­ter­kunft für die aus­wär­ti­gen Gäs­te ist, son­dern ei­nen Ort zu schaf­fen, an dem auch die Heil­bron­ner Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ger­ne zusammenkommen.

Städ­te­bau­li­che Ein­glie­de­rung
Der Ho­tel­neu­bau ent­wi­ckelt das be­stehen­de städ­te­bau­li­che En­sem­ble der Stadt­hal­le »Har­mo­nie« mit sei­nem Herz­stück, dem Theodor-Heuss-Saal wie selbst­ver­ständ­lich wei­ter: Un­ter Auf­nah­me der vor­han­de­nen Ge­bäu­de­fluch­ten ent­steht ei­ne or­tho­go­na­le, aber or­ga­ni­sche Kom­po­si­ti­on um­ge­ben von Grün­flä­chen. Der zehn­ge­schos­si­ge Ho­tel­bau­kör­per mit 174 Gäs­te­zim­mern sitzt all­sei­tig zu­rück­ge­setzt auf ei­nem ein­ge­schos­si­gen, voll­stän­dig ver­glas­ten So­ckel­bau, wel­cher Lob­by, Ta­gungs­räu­me, das Ho­tel­re­stau­rant und die Haus­braue­rei auf­nimmt. Der durch den Rück­sprung nach oben ent­ste­hen­de Frei­raum er­öff­net groß­zü­gi­ge Blick­fel­der auf den Stadt­gar­ten und schafft ei­nen be­hut­sa­men Über­gang vom öf­fent­li­chen Be­reich zum pri­va­ten Ho­tel­bau. Das Dach des So­ckel­baus tritt als mas­si­ve Plat­te in Er­schei­nung, die ein um­lau­fen­des Vor­dach aus­bil­det, den Park mit sei­nen Bäu­men gleich­sam in die Hö­he hebt, und da­mit den Stadt­gar­ten zu ei­nem Teil des Ge­bäu­des wer­den lässt. Dar­un­ter öff­net sich das rund­um ver­glas­te Erd­ge­schoss mit den öf­fent­li­chen Be­reich in ei­ner ein­la­den­den Ges­te di­rekt zum Park. Wich­tig war es, kei­ne Rück­sei­ten zu zei­gen. Da­her er­folgt die ge­sam­te An­die­nung des Ho­tels un­ter­ir­disch in ei­nem Lie­fer­hof, da­mit kein Lie­fer­ver­kehr im Stadt­gar­ten stört.

Das Ho­tel im Stadt­gar­ten mit Blick auf die um­lie­gen­den Weinberge.

Fas­sa­den­ge­stal­tung
Der Ent­wurf knüpft in der Fas­sa­den­ge­stal­tung an die For­men­spra­che der Har­mo­nie aus den 1950er-Jahren an: das Erd­ge­schoss und der Kon­fe­renz­ku­bus auf dem Flach­bau sind voll­stän­dig ver­glast und neh­men die Pro­por­tio­nen des Be­stan­des auf. Die plas­tisch ge­stal­te­te Fas­sa­de des Haupt­bau­kör­pers mit ih­ren Ge­sim­sen und Pi­las­tern aus wei­ßen Be­ton­fer­tig­tei­len ent­wi­ckelt dann das The­ma auf ei­gen­stän­di­ge Wei­se wei­ter und zeigt durch ih­re kla­re Ras­te­rung und die Voll­ver­gla­sung nach au­ßen deut­lich, dass es sich bei dem Ge­bäu­de um ein Ho­tel han­delt. Der hel­le Ton des Weiß­be­tons und die Leich­tig­keit der Pro­por­tio­nen er­zeu­gen ei­ne freund­li­che Stim­mung und las­sen an Ur­laub mit­ten in der Stadt den­ken. Die Ge­sim­se sind als schma­le Bal­ko­ne aus­ge­legt und er­mög­li­chen da­durch ei­nen di­rek­ten Be­zug zum Außenraum.

Die Zu­fahrt zum Ho­tel über die Gartenstraße.

Kon­struk­ti­on
Ab dem 1. Ober­ge­schoss be­steht das Ho­tel zum größ­ten Teil aus Fer­tig­tei­len, in­klu­si­ve der Ba­de­zim­mer, die als Ka­bi­nen wäh­rend des Roh­baus ein­ge­setzt wur­den. Die Ver­wen­dung von Sicht­be­ton als Werk­stoff und die da­mit ver­bun­de­ne Re­du­zie­rung der Ge­wer­ke un­ter Ver­zicht auf ei­ne nach­träg­lich vor­ge­häng­te Fas­sa­de bringt auch ei­ne Be­schleu­ni­gung im Bau­ab­lauf mit sich: die Fas­sa­de wächst di­rekt mit dem Roh­bau mit.

Schnitt durch die Fas­sa­den­kon­struk­ti­on des Hoch­hau­ses mit den Balkongesimsen.
Die Wen­del­trep­pe führt zum Ta­gungs­be­reich im 1. OG.

Neu­bau Park­ho­tel Heil­bronn
4 Ster­ne Su­pe­ri­or, 172 Zim­mer, 2 Sui­ten, Pan­ora­ma­saal, Roof­top­bar, Ta­gungs­räu­me, Re­stau­rant, Haus­braue­rei, BGF ober­ir­disch: 12.139 m²/BGF un­ter­ir­disch: 4.503 m²

Ar­chi­tek­ten­wett­be­werb: April 2016
Spa­ten­stich: De­zem­ber 2017
Er­öff­nung: Sep­tem­ber 2020

Chris­ti­an Speel­manns als an­ge­stell­ter Pro­jekt­lei­ter bei Fa­bi­an Bert­hold BDA/Prokurist bei Bert­hold Ar­chi­tek­ten GmbH, Berlin

Bau­herr: Park­ho­tel Heil­bronn GmbH & Co. KG
Ar­chi­tekt LPH 1–5: Bert­hold Ar­chi­tek­ten BDA, Berlin/Pforzheim
In­nen­raum­ge­stal­tung: Flum De­sign, Ham­burg
Bau­lei­tung: PSP Vi­vas, Mi­ke Vi­vas, Ho­hen­fels
Land­schafts­ar­chi­tek­tur: Glück Land­schafts­ar­chi­tek­ten BDLA, Stutt­gart
Sta­tik: KKL Krie­ger Liet­zow be­ra­ten­de In­ge­nieu­re Part­mbB
Fas­sa­den­sta­tik: Med­zech In­ge­nieu­re GmbH

Au­ßen­auf­nah­men: mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung der Schö­ck Bau­tei­le GmbH


Luft­bil­der: mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung von FSW Luftbilder

Grund­riss Erd­ge­schoss mit Har­mo­nie, Kü­che, Haus­braue­rei, Re­stau­rant, Ta­gungs­räu­men und Lobby.
Grund­riss 1. OG mit Ta­gungs­be­reich, Gäs­te­zim­mern und Spa.
Grund­riss Zim­mer­ge­schos­se, 2. bis 9. OG
Grund­riss 10. OG mit Fest­saal, Ter­ras­se und Rooftopbar.
Quer­schnitt mit Be­standstief­ga­ra­ge (links), Hoch­haus auf Bohr­pfäh­len und un­ter­ir­di­schem Lieferhof.


Teil­nah­me am Ideen­wett­be­werb für das Mu­se­um des 20. Jahr­hun­derts 2015/2016

Re­flec­ting Cube

Mu­se­um des 20. Jahrhunderts

Ei­ne ge­mein­sa­me Form für die schil­lern­de Po­ly­se­mie der Kunst des 20. Jahr­hun­derts zu fin­den und da­bei die Viel­ge­stalt der Aus­drucks­for­men an­zu­deu­ten – die­ses Be­stre­ben ist der Aus­gangs­punkt für den Ent­wurf »Re­flec­ting Cube«.

Er ba­siert auf ei­ner ku­bi­schen Lö­sung. Der Ku­bus – per se har­mo­nisch und uni­ver­sell be­greif­bar – soll zu­gleich sou­ve­rän und mar­kant wir­ken: Cha­rak­te­ris­ti­sches Merk­mal ist die mehr­ma­li­ge ho­ri­zon­ta­le Ver­schie­bung der Geschoss-Ebenen. Sie strahlt nach au­ßen und ver­mit­telt ei­ne an­zie­hen­de Dis­so­nanz, die mit der Viel­falt sei­nes In­ne­ren kor­re­spon­diert. So­mit be­zieht der Bau Stel­lung als ei­gen­stän­di­ger Cha­rak­ter in­ner­halb sei­ner Um­ge­bung – und wirkt gleich­zei­tig durch Po­si­tio­nie­rung, Form und Ma­te­ria­li­tät kon­se­quent als Ver­mitt­ler zwi­schen den um­lie­gen­den Solitären.

Be­stim­mend ist da­bei die Re­spek­tie­rung der we­sent­li­chen Sicht­ach­sen, wie die von der nord­öst­li­chen Pots­da­mer Stra­ße so­wie von der Phil­har­mo­nie in Rich­tung der Neu­en Na­tio­nal­ga­le­rie. Auch die Blick­be­zie­hung zur Piazzet­ta wird be­wahrt, wo­durch das Kul­tur­fo­rum sei­ne Of­fen­heit be­hält. In be­wuss­ter Nä­he zur St.-Matthäus-Kirche bin­det der Ent­wurf die­se in das Are­al ein: Auf der Süd­sei­te wird ein Hof ge­formt, der Mätt­hai­kirch­platz wird be­stärkt und durch die Ter­ras­se des Re­stau­rants be­lebt. Die an­gren­zen­den Platz­flä­chen wer­den als flie­ßen­de Räu­me mit ei­nem durch­ge­hen­den Be­lag ge­stal­tet, auf der ein­zel­ne Bäu­me ste­hen. Die be­stehen­de Pla­ta­ne wird als Na­tur­denk­mal er­hal­ten und re­spek­tiert. Der Ver­kehr wird her­aus­ge­hal­ten. Der Ent­wurf ent­wi­ckelt so das be­stehen­de land­schafts­pla­ne­ri­sche Kon­zept in der Idee der Scharoun­schen Mo­der­ne als Stadt­land­schaft weiter.

Auch durch die Un­ter­so­cke­lung fügt sich der Ent­wurf in das En­sem­ble mit den be­nach­bar­ten Ar­chi­tek­tu­riko­nen ein. Das Mu­se­um wird in be­wuss­tem Ab­stand zur Pots­da­mer Stra­ße plat­ziert, um die Blick­wei­te frei­zu­hal­ten und bie­tet Platz für die Prä­sen­ta­ti­on groß­for­ma­ti­ger Skulp­tu­ren. Der fla­che So­ckel stellt ei­ner­seits ei­ne Di­stanz zum Stra­ßen­ver­kehr her, ver­leiht dem Ge­bäu­de an­de­rer­seits ei­ne ein­la­den­de Dy­na­mik. Dar­über hin­aus greift der recht­ecki­ge Grund­riss die Form der Neu­en Na­tio­nal­ga­le­rie auf, wäh­rend Phil­har­mo­nie, Kam­mer­mu­sik­saal und Staats­bi­blio­thek wie­der­um die Grö­ße des Baus motivieren.

Selbst­be­wusst und zu­gleich ver­mit­telnd – die­se Ma­xi­me setzt sich fort in der Wahl des Au­ßen­ma­te­ri­als: Schim­mern­des Leicht­me­tall zi­tiert das ›Gold‹ der Scharoun-Bauten und ver­weist auf den kul­tu­rel­len Wert sei­nes In­halts. Die sanf­ten Spie­ge­lun­gen fül­len das Vo­lu­men mit Leich­tig­keit auf und fü­gen das Mu­se­um schein­bar schwe­re­los in die Stadt­land­schaft ein. Cha­rak­te­ris­tisch für den Bau wer­den stets al­ter­nie­ren­de Ein­drü­cke sei­nes Äu­ße­ren wer­den – ge­prägt von den Be­we­gun­gen und Ver­än­de­run­gen in sei­ner Umwelt.

Leit­idee für das Raum­kon­zept ist kom­mu­ni­ka­ti­ve Of­fen­heit. So bie­tet das Erd­ge­schoss ei­ne un­ver­stell­te Sicht auf der Nord-Süd-Achse hin­weg. Das Foy­er, das sich auch für ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tun­gen un­ter­tei­len lässt, ist über drei Ein­gän­ge zu­gäng­lich und soll als neu­er Ver­tei­ler des Kul­tur­fo­rums in al­le Rich­tun­gen wir­ken. Die Be­su­cher wer­den da­bei ef­fi­zi­ent zum zen­tra­len Ein­lass­punkt am Fu­ße der Wen­del­trep­pe ge­führt. Be­reits von wei­tem er­kenn­bar bie­tet die­se durch­ge­hend Ori­en­tie­rung in­ner­halb ei­nes von Ta­ges­licht durch­flu­te­ten Luft­raums. Er er­mög­licht ei­ne Viel­zahl von Blick­be­zie­hun­gen zwi­schen den Aus­stel­lungs­seg­men­ten in al­len Ebe­nen und er­streckt sich bis zum un­ter­ge­schos­si­gen, be­reits von au­ßen ein­seh­ba­ren Fo­rum, um das sich die Son­der­aus­stel­lun­gen grup­pie­ren und das sich mit knapp 14m lich­ter Hö­he für die Prä­sen­ta­ti­on über­ho­her Ex­po­na­te eig­net. Die ver­schie­de­nen Aus­stel­lun­gen kön­nen von hier aus ein­zeln be­sucht oder im Rund­gang hin­ter­ein­an­der be­gan­gen wer­den. Von hier aus wird auch der di­rek­te Zu­gang zur Neu­en Na­tio­nal­ga­le­rie er­fol­gen. Die Viel­falt der Kunst so wird in ei­nem of­fe­nen Raum ge­fasst und nah­bar vermittelt.

Die Re­stau­rie­rung, die Wis­sen­schaft­li­che Ver­wal­tung und die Be­su­cher­räu­me wer­den zen­tral im ers­ten Ober­ge­schoss zu­sam­men­ge­fasst und um­schlie­ßen die Wech­sel­aus­stel­lung. Nach au­ßen zeich­nen sie sich durch ei­ne Glas­fas­sa­de ab. Die bei­den obe­ren Ge­schos­se be­her­ber­gen als ge­schlos­se­ne Ku­ben die Aus­stel­lung der Kunst nach 1945, die nur an ge­wähl­ten Punk­ten ei­nen Aus­blick nach drau­ßen ge­wäh­ren. Im obers­ten Ge­schoss bie­tet sich zu­dem die Mög­lich­keit der Ta­ges­licht­nut­zung über Ober­licht­de­cken. An­lie­fe­rung und Per­so­nal­ein­gang wer­den über die Si­gis­mund­stra­ße ab­sei­tig vom zen­tra­len Fo­rums­platz be­dient. Die in­ter­ne Er­schlie­ßung und der Las­ten­auf­zug er­rei­chen von hier aus al­le Ge­schos­se. Der Ge­bäu­de­be­trieb wird in ei­nem Zwi­schen­ge­schoss an­ge­ord­net. Auf dem Zwi­schen­ge­schoss sind auch die zen­tra­len Gar­de­ro­ben und Besucher-WCs an­ge­sie­delt, die di­rekt vom Foy­er aus zu­gäng­lich sind und sich für Ver­an­stal­tun­gen von den Aus­stel­lun­gen ge­trennt be­trei­ben las­sen. Die De­pots wer­den in di­rek­ter Nä­he zu den Aus­stel­lungs­räu­men und dem Kunst­trans­port an­ge­ord­net. Die Haus­tech­nik­räu­me (Elek­tro­tech­nik, Fern­wär­me, Kälte- und Lüf­tungs­zen­tra­le) wer­den eben­so im Un­ter­ge­schoss an­ge­ord­net. Wei­te­re, de­zen­tra­le Lüf­tungs­ma­schi­nen wer­den un­sicht­bar im Dach­raum zur Ver­sor­gung der obe­ren Ge­schos­se plat­ziert. Ins­ge­samt ent­steht so dank der kom­pak­ten An­ord­nung der Räu­me ein wirt­schaft­li­ches und nach­hal­ti­ges Gebäude.

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Der Um­bau des Entwicklungs- und Bü­ro­ge­bäu­des des mit­tel­stän­di­schen Un­ter­neh­mens Bert­hold Tech­no­lo­gies in Bad Wild­bad wur­de im Ok­to­ber 2015 ab­ge­schlos­sen. Der rund­um er­neu­er­te Bau von 1974 wur­de durch Aescht & Bert­hold Ar­chi­tek­ten ei­ner en­er­ge­ti­schen Sa­nie­rung un­ter­zo­gen; zu­dem wur­den in sei­nem In­ne­ren zeit­ge­mä­ße Ar­beits­wel­ten geschaffen.

Aus­füh­rungs­pla­nung für Aescht & Bert­hold Ar­chi­tek­ten, Ber­lin: un­ter an­de­rem: Ent­wurf Roh­bau Trep­pen­haus, Aus­füh­rungs­pla­nung Fas­sa­de, Ent­wurf und Aus­füh­rungs­pla­nung Kantine

Fo­tos: Bern­hard Frie­se, Pforzheim

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2015_CeBIT_01
2015_WBI_02
2015_WBI_01
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Räum­liches Kon­zept für BMBF-Messestände auf der Was­ser Ber­lin 2015 und der Ce­BIT 2015 für facts and fic­tion GmbH.

Alex_20150517_Außenperspektive
Alex_20150119_Vogelperspektive
Alex_20150120_Atrium
Alex_20150205_Leselounge_01
Alex_20150205_Leselounge_02
Alex_20150205_Wohnung

 

Ein Hoch­haus für den Alexanderplatz

Der Alex­an­der­platz: Wan­del und Potential
Der Alex­an­der­platz ist nicht nur im­mer wie­der ein wich­ti­ger Schau­platz in der Ge­schich­te Ber­lins ge­we­sen, son­dern steht auch für die Iden­ti­tät der Stadt ins­ge­samt: nie­mals voll­endet, stän­dig im Wan­del. Ideen zu sei­ner Ge­stal­tung be­tref­fen un­mit­tel­bar sol­che zu Ber­lins Zu­kunft an sich. Die­ser Ent­wurf möch­te ei­nen Bei­trag zur sinn­vol­len Ent­wick­lung der Ci­ty Ost leis­ten – für ei­ne le­bens­wer­te und zu­kunfts­fä­hi­ge Stadt.

Bil­dung und Woh­nen im Zentrum
Die Ber­li­ne­rin­nen und Ber­li­ner ha­ben es im Bür­ger­ent­scheid zum Tem­pel­ho­fer Feld be­stimmt: Für ei­nen neu­en Bau der Zentral- und Lan­des­bi­blio­thek (ZLB) muss ein an­de­rer Ort ge­fun­den wer­den. Gleich­zei­tig hat 2014 die Dis­kus­si­on um die Ent­wick­lung der Ci­ty Ost neue Im­pul­se er­hal­ten. An der Nord­sei­te klafft bis heu­te ei­ne be­deu­ten­de Lü­cke, aus­ge­rech­net am Fi­let­stück des Plat­zes. Hier bie­tet sich die Chan­ce, den Alex­an­der­platz fern­ab von wei­te­ren Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Die­ser Ent­wurf zeigt ei­nen re­prä­sen­ta­ti­ven Bau für die Nut­zung als Bi­blio­thek und Wohn­ge­bäu­de. Der Alex­an­der­platz ge­winnt ei­nen Ort der Bil­dung, der kul­tu­rel­len und so­zia­len Teil­nah­me hin­zu. Die ZLB rückt in das Herz der Stadt.

Der Ent­wurf führt ge­mein­sam mit dem Hines-Hochhaus die Tor­si­tua­ti­on der Behrens-Bauten wei­ter. Der So­ckel­bau voll­endet die ur­ba­ne Platz­kan­te, öff­net sich aber zum Platz. Das be­nach­bar­te Ho­tel­hoch­haus er­hält eben­falls ei­nen neu­en So­ckel­bau mit Ein­zel­han­dels­flä­chen und Re­stau­rants am Platz, ei­ner re­prä­sen­ta­ti­ven Lob­by für das Ho­tel, Bü­ros in den Ober­ge­schos­sen, und ein wei­te­res Parkhaus.

 

Alex_20141223_Bibliothek
Alex_20141223_Wohnen
Alex_20141223_Spa

 

Zentral- und Landesbibliothek
Zen­tra­ler Ge­dan­ke des Ent­wur­fes ist es, ei­nen di­rek­ten Be­zug zwi­schen Ge­bäu­de und Stadt her­zu­stel­len, in­dem es sein le­ben­di­ges In­ne­res sicht­bar macht und sich nach au­ßen öff­net. Das Prin­zip kon­ven­tio­nel­ler Bi­blio­the­ken wird des­halb um­ge­kehrt: Statt ei­nes Le­se­saals in der Mit­te grup­pie­ren sich um­lau­fend Lese-Lounges mit atem­be­rau­ben­den Aus­blick auf Platz und Stadt. Im In­nern ge­schützt be­fin­den sich die Bü­cher. Als stei­ner­ne Skulp­tur mit mäch­ti­gen Stüt­zen, ge­fasst von ei­ner glä­ser­nen Hül­le, ver­mit­telt der Bi­blio­theks­bau zwi­schen der be­nach­bar­ten Sand­stein­ar­chi­tek­tur und der DDR-Moderne.

Ei­ne groß­zü­gi­ge Frei­trep­pe führt hin­auf in das zen­tra­le Atri­um. Ei­ner Tri­bü­ne gleich lässt sich von hier aus das ur­ba­ne Trei­ben auf dem Alex­an­der­platz über­bli­cken. Ein Re­stau­rant mit Be­zug zum Platz hat auch abends nach Schluss der Bi­blio­thek ge­öff­net und gibt dem Ort die feh­len­de Gas­tro­no­mie. Auf dem Dach der Bi­blio­thek lädt der Le­se­gar­ten mit stei­ner­nen Re­ga­len, in de­nen Kräu­ter wach­sen, und Schat­ten spen­den­den Bäu­men zum Ver­wei­len ein. Die Kan­ti­ne mit Au­ßen­be­reich und der Ver­an­stal­tungs­raum wen­den sich di­rekt dem Le­se­gar­ten zu. Der Ver­an­stal­tungs­be­reich be­fin­det sich eben­erdig im So­ckel und ist un­ab­hän­gig von der Bi­blio­thek nutzbar.

Woh­nen über dem Alexanderplatz
Über dem Bi­blio­theks­bau er­hebt sich der mo­no­li­thi­sche, kris­tal­le­ne Turm mit Woh­nun­gen von 40 bis 250 Qua­drat­me­tern. Das Dia­mant­mus­ter sei­ner Fas­sa­de ver­weist auf das ehe­ma­li­ge DDR-Centrum-Warenhaus mit sei­ner Wa­ben­fas­sa­de. Da­hin­ter lie­gen­de Win­ter­gär­ten las­sen sich durch raum­ho­he Schie­be­fens­ter in wind­ge­schütz­te Log­gi­en ver­wan­deln, was dem Hoch­haus ein le­ben­di­ges Er­schei­nungs­bild ver­leiht. Die Log­gi­en sind im Ge­gen­satz zu her­kömm­li­chen Bal­ko­nen auch bei schlech­tem Wet­ter nutz­bar. Dem Tru­bel des Plat­zes ab­ge­wandt er­rei­chen die Be­woh­ner die Auf­zü­ge in ei­ner Lob­by mit Con­cier­ge an der Alex­an­der­stra­ße. An der Spit­ze des Hoch­hau­ses be­fin­det sich ein Spa, der auch für ex­ter­ne Gäs­te über ei­ne se­pa­ra­te Lob­by ge­öff­net ist. In Schwimm­bad (28 x 9m), Sau­na, Fit­ness­be­reich und Bar lässt sich bei bes­ter Aus­sicht über die Stadt ent­span­nen und erholen.

 

Alexanderplatz_GR_00_Sockel
Alexanderplatz_GR_01_Atrium
Alexanderplatz_GR_04_Bibliothek
Alexanderplatz_GR_05_Bibliothek
Alexanderplatz_GR_07_Bibliothek
Alexanderplatz_GR_08_Lesegarten
Alexanderplatz_GR_18_Wohnen
Alexanderplatz_GR_17_Wohnen

 

Be­ra­tung Trag­werk: GMG In­ge­nieur­ge­sell­schaft Ber­lin mbH, Dr.-Ing. Se­bas­ti­an Krohn.

Be­ra­tung Haus­tech­nik: Buil­ding Ap­p­li­ca­ti­ons Ber­lin, Dipl.-Ing. Jo­han­nes Kasche

Be­ra­tung Fas­sa­de: eControl-Glas, Plau­en, Man­fred Dittmar

Vie­len Dank an: Ka­tha­ri­na Net­te­ko­ven, An­ja Neu­pert, Kon­stan­tin Voigt, Thi­lo Fer­di­nand Reich, Mi­cha­el Hirsch­bich­ler, Mar­kus Häff­ner, Jo­han­nes Karl Tödte

 

Das Ein­fa­mi­li­en­haus von 1934 in Berlin-Heiligensee wur­de um ei­nen Wohn­raum und ei­nen Ein­gangs­be­reich auf der Gar­ten­sei­te in An­leh­nung an den Be­stand er­wei­tert. 2014–2015

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Ge­stal­tungs­kon­zept für die Sa­nie­rung des denk­mal­ge­schütz­ten U‑Bahnhofs in Ber­lin für GMG In­ge­nieur­ge­sell­schaft Ber­lin mbH

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Räum­liches Kon­zept des BMBF-Messestandes auf der Was­ser Ber­lin 2013 für facts and fic­tion GmbH.

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Teil­nah­me am Wett­be­werb »Kultur- und Bür­ger­haus Rust«

Chris­ti­an Speel­manns mit Ro­bert Kahlow

Das Kultur- und Bür­ger­haus in Rust
Dem neu­en Kultur- und Bür­ger­haus kommt ei­ne wich­ti­ge Be­deu­tung in der Ent­wick­lung Rusts als Er­ho­lungs­ort zu: Fern­ab des Eu­ro­pa­parks wird es ein neu­er Iden­ti­täts­stif­ter und dient der Ver­samm­lung und Er­ho­lung für die Bür­ger Rusts. Als kla­rer, ele­gan­ter und un­auf­ge­reg­ter Bau­kör­per bet­tet es sich mit sei­nem sanft ge­schwun­ge­nen Dach und ei­ner de­zen­ten Hö­hen­ent­wick­lung in den dörf­li­chen Kon­text ein und schafft so ei­nen Ru­he­pol zum lau­ten Ver­gnü­gungs­park. Trans­pa­renz und Of­fen­heit bil­den mit vie­len Blick­be­zie­hun­gen ei­nen flie­ßen­den Raum in der Pro­me­na­de von Bür­ger­park, Rat­haus­platz und Kirch­platz. Als Pen­dant zum Rat­haus fasst ei­ne kla­re Kan­te den neu­en zen­tra­len Platz, ge­rahmt von Baum­hai­nen. Ei­ne Ein­buch­tung in der Platz­fas­sa­de bil­det die Adres­se des neu­en Hau­ses und mar­kiert den Eingang.

In­nen­räu­me
Un­ter dem Schwung des Da­ches glie­dern sich al­le Funk­tio­nen des Hau­ses in kla­ren, mas­si­ven Kör­pern, um­rahmt von ei­ner glä­ser­nen Hül­le, die groß­zü­gi­ge Bli­cke in die Um­ge­bung zu­lässt. Das zen­tra­le Foy­er wei­tet sich flie­ßend in Wan­del­gän­ge und Pau­sen­flä­chen auf. Die­se las­sen sich für ver­schie­de­ne Si­tua­tio­nen fle­xi­bel zu­sam­men­schal­ten, ab­tren­nen oder mit ei­ner groß­zü­gi­gen Ter­ras­se in den Park hin­ein er­wei­tern. So las­sen sich so­gar drei ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tun­gen par­al­lel durchführen.
Die bei­den Sä­le bil­den das Herz­stück als ge­schütz­te Räu­me im In­nern der Kör­per, las­sen sich aber über gro­ße Tü­ren zum Foy­er und den Wan­del­gän­gen öff­nen. Über ei­ne ele­gan­te Wen­del­trep­pe und ei­nen Auf­zug er­reicht man die Em­po­re des gro­ßen Saals. Auf der nörd­li­chen Sei­te be­fin­den sich in di­rek­ter Nä­he zum gro­ßen Saal die Künst­ler­gar­de­ro­be, die Ca­te­ring­kü­che und die An­lie­fe­rung. Sämt­li­che Ne­ben­räu­me und Tech­nik­flä­chen sind eben­so in die Kör­per in­te­griert. Süd­lich glie­dern sich die Me­dia­thek und das Ca­fé an, die je­weils ih­re ei­ge­nen Ein­gän­ge in der Glas­hül­le ha­ben. Auch die­se las­sen sich bei Be­darf über die Wan­del­gän­ge mit dem Ver­an­stal­tungs­be­reich zusammenschließen.

Kon­struk­ti­on und Material
Die de­zen­te Ma­te­ri­al­wahl un­ter­streicht die ru­hi­ge Form des Bür­ger­hau­ses: das Dach wird durch­gän­gig mit Holz­la­mel­len ver­klei­det und von Stüt­zen und Trä­gern aus Brett­schicht­holz ge­tra­gen, die weit in den Au­ßen­raum ra­gen. Das Holz ver­leiht dem Bür­ger­haus da­bei den an­ge­mes­se­nen Cha­rak­ter. Das Dach er­hält ei­ne ex­ten­si­ve Be­grü­nung, um den Park auch auf der „fünf­ten Fas­sa­de“ wei­ter­lau­fen zu lassen.
Die Kör­per wer­den im Ge­bäu­de­in­nern schlicht und weiß ge­hal­ten. Wo sie die Au­ßen­hül­le durch­sto­ßen, er­hal­ten Sie ei­ne Ver­klei­dung aus ge­bürs­te­ten Edel­stahl­plat­ten, in der sich die Um­ge­bung leicht spie­gelt. Die Ver­an­stal­tungs­sä­le wer­den im In­nern voll­stän­dig mit hel­len Höl­zern aus­ge­klei­det. Die Glas­fas­sa­de wird als schlan­ke Pfosten-Riegel-Konstruktion mit Zwei­fach­ver­gla­sung aus­ge­führt. Kli­ma­tisch ge­se­hen funk­tio­nie­ren die Wan­del­gän­ge als Kli­ma­puf­fer bei ex­tre­men Tem­pe­ra­tu­ren und ver­rin­gern die auf­zu­brin­gen­den Kühl- und Heiz­las­ten zu Spit­zen­zei­ten. Das weit aus­kra­gen­de Dach spen­det an­ge­neh­men Schat­ten an son­ni­gen Ta­gen, er­gänzt von ei­nem au­ßen­lie­gen­den tex­ti­len Sonnenschutz.
Das Haupt­trag­werk im In­ne­ren des Ge­bäu­des wird durch Wand­schei­ben und Rah­men aus Stahl­be­ton ge­bil­det, die das Ge­bäu­de in ho­ri­zon­ta­ler Rich­tung aus­stei­fen. Räu­me und Sä­le im In­ne­ren des Ge­bäu­des wer­den von Stahl­be­ton­de­cken über­spannt, die mit Un­ter­zü­gen un­ter­stützt wer­den. Die höl­zer­ne Über­da­chung der Wan­del­gän­ge und der Foy­er­flä­chen schließt sich an die Be­ton­kon­struk­ti­on als Drei­ge­lenks­rah­men an. Wän­de und Stüt­zen wer­den un­ter Be­ach­tung der zu­läs­si­gen Bo­den­pres­sun­gen flach gegründet.

Wirt­schaft­lich­keit
Der Neu­bau bil­det ins­ge­samt ein kom­pak­tes Vo­lu­men: durch den Ver­zicht auf Kel­ler­räu­me, die Funk­ti­on der um­ge­ben­den Foy­er­flä­chen als Kli­ma­puf­fer­zo­nen, ei­nen au­ßen­lie­gen­den Son­nen­schutz, di­rek­te Lei­tungs­füh­rung und pfle­ge­leich­te Ma­te­ria­li­en wird ei­ne ho­he Wirt­schaft­lich­keit erreicht.

Bar­rie­re­frei­es Bauen
Al­le öf­fent­lich zu­gäng­li­chen Be­rei­che sind eben­erdig er­reich­bar. Nur die Em­po­re und die Haus­tech­nik­flä­chen be­fin­den sich im Ober­ge­schoss. Ers­te­re ist über ei­ne ei­ge­nen kom­bi­nier­ten Personen- und Las­ten­auf­zug an­ge­bun­den. Auf kos­ten­in­ten­si­ve Aufzugs- und Trep­pen­an­la­gen kann so­mit größ­ten­teils ver­zich­tet werden.

Raum­akus­tik
Der gro­ße Saal ist im raum­akus­ti­schen Ty­pus des „Schuh­kar­tons“ kon­zi­piert. Ähn­lich dem Saal des Wie­ner Mu­sik­ver­eins hat die­ser durch sei­ne recht­ecki­ge Form, die Pro­por­tio­nen und das Vo­lu­men sehr gu­te akus­ti­sche Ei­gen­schaf­ten. Das Raum­vo­lu­men weist die für Konzert- und Sprach­nut­zung not­wen­di­gen 5 bis 7 m³ pro Be­su­cher auf. Die Büh­ne öff­net sich groß­flä­chig zum Zu­schau­er­raum. Sei­ne Wän­de und De­cken re­flek­tie­ren den Schall auch zur Pu­bli­kums­mit­te zu­rück. Der klei­ne Saal ist vom Vo­lu­men her we­sent­lich klei­ner als der gro­ße und wird auch zu ei­ner Nut­zung oh­ne gro­ße Büh­ne ver­wen­det. Zur Er­zeu­gung ei­ner Dif­fu­si­tät wer­den sei­ne Wän­de des­halb geo­me­trisch un­ter­schied­lich ge­formt und er­hal­ten ei­ne Ver­tä­fe­lung mit un­ter­schied­li­chen Absorberplatten.

Frei­an­la­gen
Die An­die­nung des Ge­bäu­des er­folgt über die Walter-Schießle-Straße auf der Nord­sei­te des Ge­bäu­des, an der auch die Park­plät­ze an­ge­legt wer­den. Die­sen bie­tet ein lich­tes Baum­dach Schat­ten. Bäu­me und He­cken­pa­ke­te schir­men die Park­plät­ze ab und ge­ben der Park­mit­te ei­ne grü­ne Kon­tur. Das Bür­ger­haus öff­net sich zum Park hin mit ei­ner groß­zü­gi­gen Ter­ras­se. Die Wie­sen­lich­tung in der Park­mit­te ist of­fen ge­stal­tet und bie­tet Raum für frei­es Spiel, ei­ne Was­ser­flä­che und Aufenthalt.

Haustechnik- und Energiekonzept
Die Grund­idee des Ge­samt­ener­gie­kon­zepts ver­folgt im Ein­klang mit der Ar­chi­tek­tur kon­se­quent die Vor­ga­ben an ein funk­tio­na­les Kon­zept, wirt­schaft­li­chen Be­trieb, lang­fris­tig ge­rin­ge Fol­ge­kos­ten und ge­rin­ge CO2-Emissionen. Die­se Zie­le wer­den durch den Ein­satz in­no­va­ti­ver bau­li­cher und tech­ni­scher Maß­nah­men er­reicht, die sich an der viel­fäl­ti­gen Nut­zung der un­ter­schied­li­chen Nut­zungs­be­rei­che ori­en­tie­ren und höchst­mög­li­che Fle­xi­bi­li­tät für die Nut­zung gewährleisten.
Das En­er­gie­kon­zept sieht die Grund­ver­sor­gung über Fern­wär­me und Elek­tro­en­er­gie er­gänzt um die fol­gen­den Ele­men­te vor:
• Ge­ne­rel­le Nut­zung von Wär­me­rück­ge­win­nung für al­le raum­luft­tech­ni­schen Anlagen
• Ther­mi­sche So­lar­ener­gie­nut­zung für Gas­tro­no­mie und Brauchwasser
• Bau­li­cher pas­si­ver Wär­me­schutz durch Son­nen­schutz, So­lar­ener­gie­nut­zung so­wie op­ti­mier­te trans­pa­ren­te Flä­chen un­ter­stüt­zen das Kon­zept optimal.
Für die Be­lüf­tung in den bei­den Sä­len und der Me­dia­thek sor­gen je­weils zwei Lüf­tungs­an­la­gen, da­mit bei klei­nem Be­darf nicht im­mer die gan­ze An­la­ge be­fah­ren wer­den muss. Die Zu­luft­zu­fuhr in den Räu­men er­folgt über ei­ne im­puls­ar­me Quel­luft in Per­so­nen­nä­he. Dies sorgt für ei­ne gu­te Luft­qua­li­tät, ver­mei­det Zug­luft und stö­ren­de Lüf­tungs­ge­räu­sche. Durch ei­ne Fuß­bo­den­hei­zung und die Ein­bin­dung der Spei­cher­mas­sen des Ge­bäu­des in das Kon­zept wird für die vor­lie­gen­de Nut­zung ein sehr en­er­gie­spa­ren­der Be­trieb er­reicht. Dies er­mög­licht es, das Sys­tem mit ei­ner kon­stan­ten, ge­rin­gen Vor­lauf­tem­pe­ra­tur zu be­trei­ben und re­ge­ne­ra­ti­ve Ver­fah­ren wie Sorp­ti­ons­küh­lung, Erd­wär­me und Nut­zung von Wär­me­pum­pen ein­zu­bin­den, was er­heb­lich zur Sen­kung der CO2-Emissionen beiträgt.
Die Foy­ers um­ge­ben die Sä­le als „Puf­fer­zo­ne“ und ent­kop­peln sie so ther­misch von der Um­ge­bung. Der win­ter­li­che Son­nen­ein­trag sorgt für an­ge­neh­me Tem­pe­ra­tu­ren. Bei Be­darf kön­nen die Foy­er­flä­chen un­ter­stüt­zend mit was­ser­be­trie­be­nen De­cken­strah­lern be­heizt wer­den. Die Ne­ben­räu­me wer­den über die Lüf­tungs­an­la­ge mit ver­sorgt. Künst­ler­gar­de­ro­ben, Le­se­saal, Ca­fé, Foy­er­flä­chen und Wan­del­gän­ge er­hal­ten ih­re Frisch­luft über na­tür­li­che Fens­ter­lüf­tung. Durch akus­tisch ent­kop­pel­te An­ord­nung der Tech­nik­flä­chen über den Funk­ti­ons­ker­nen in di­rek­ter Nä­he zu den Ver­sor­gungs­schwer­punk­ten wer­den ins­ge­samt ei­ne re­du­zier­te Tech­nik­flä­che und kur­ze Ver­tei­lungs­we­ge mit ge­rin­gen Ver­lus­ten erreicht.

Fach­be­ra­ter
Franz Reschke, Landschaftsplanung
GMG, Gun­nar Schön­herr, Tragwerksplanung
Buil­ding Ap­p­li­ca­ti­ons, Jo­han­nes Ka­sche, TGA-Planung
Moll­a­kus­tik, An­ni­ka Moll, Raumakustik

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Teil­nah­me am Wett­be­werb »Neu­bau der Sport­hal­le Grund­schu­le am Karp­fen­teich« zu­sam­men mit Franz Reschke (Land­schafts­pla­nung), DELTA‑i In­ge­nieur­ge­sell­schaft mbH (TGA) und Wei­sche­de, Herr­mann und Part­ner (Trag­werks­pla­nung).

Chris­ti­an Speel­manns mit Ro­bert Kahlow

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Vom 16. bis zum 18. No­vem­ber 2012 fand in Ulm der 61. Deut­sche Ru­der­tag statt. Als das höchs­te po­li­ti­sche Or­gan im Deut­schen Ru­der­ver­band ist der Ru­der­tag das Par­la­ment der Ru­de­rer. Chris­ti­an Speel­manns über­nahm den Ent­wurf und die Aus­füh­rungs­pla­nung der Büh­ne und der Präsentationsmittel.

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Räum­li­ches Kon­zept des BMBF-Messestandes auf der Grü­nen Wo­che 2012 für facts and fic­tion GmbH.

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Teil­nah­me am Eu­ro­pan Wett­be­werb 2011 in Hau­ge­sund, Nor­we­gen. — Chris­ti­an Speel­manns mit Ro­bert Kahlow

Dipl.-Ing. (TU) Chris­ti­an Speelmanns
Karl-Marx-Allee 77, 10243 Berlin

info@speelmanns.de
www.speelmanns.de

 

Im­pres­sum
Ver­ant­wort­lich für den In­halt nach § 55 Abs. 2 RStV: Chris­ti­an Speelmanns

USt-IdNr: DE271844754
(ge­mäß §27a Umsatzsteuergesetz)

Ar­chi­tek­ten­kam­mer Berlin
Mit­glied Nr. 14112

Be­rufs­be­zeich­nung: Architekt,
ver­lie­hen in der Bun­des­re­pu­blik Deutschland

Be­rufs­recht­li­che Regelungen:

Ar­chi­tek­ten­kam­mer Berlin,
Al­te Ja­kobstra­ße 149, 10969 Berlin

Ber­li­ner Architekten- und Bau­kam­mer­ge­setz, Be­rufs­ord­nung der Ar­chi­tek­ten­kam­mer Ber­lin, Ho­no­rar­ord­nung für Ar­chi­tek­ten und In­ge­nieu­re (HOAI). Wei­te­re In­for­ma­tio­nen un­ter www.ak-berlin.de

Ur­he­ber­recht
Die durch die Sei­ten­be­trei­ber er­stell­ten In­hal­te und Wer­ke auf die­sen Sei­ten un­ter­lie­gen dem deut­schen Ur­he­ber­recht. Die Ver­viel­fäl­ti­gung, Be­ar­bei­tung, Ver­brei­tung und je­de Art der Ver­wer­tung au­ßer­halb der Gren­zen des Ur­he­ber­rech­tes be­dür­fen der schrift­li­chen Zu­stim­mung des je­wei­li­gen Au­tors bzw. Er­stel­lers. Down­loads und Ko­pien die­ser Sei­te sind nur für den pri­va­ten, nicht kom­mer­zi­el­len Ge­brauch ge­stat­tet. So­weit die In­hal­te auf die­ser Sei­te nicht vom Be­trei­ber er­stellt wur­den, wer­den die Ur­he­ber­rech­te Drit­ter be­ach­tet. Ins­be­son­de­re wer­den In­hal­te Drit­ter als sol­che ge­kenn­zeich­net. Soll­ten Sie trotz­dem auf ei­ne Ur­he­ber­rechts­ver­let­zung auf­merk­sam wer­den, bit­ten wir um ei­nen ent­spre­chen­den Hin­weis. Bei Be­kannt­wer­den von Rechts­ver­let­zun­gen wer­den wir der­ar­ti­ge In­hal­te um­ge­hend entfernen.

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Chris­ti­an Speel­manns wur­de in Bonn ge­bo­ren. Bis 2008 stu­dier­te er Archi­tek­tur an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin. Er be­such­te die School of De­sign Thin­king am Has­so Platt­ner Insti­tut in Pots­dam und die Aca­demy for Archi­tec­tu­ral Cul­ture von Prof. Mein­hard von Ger­kan in Ham­burg. Für sei­ne Ar­bei­ten er­hielt er beim Schin­kel­wett­be­werb 2007 den Son­der­preis des VBI e.V. für die Koope­ra­tion von Inge­nieu­ren und Archi­tek­ten so­wie ei­nen Preis beim För­der­preis des Deut­schen Stahl­baus 2010.
Ers­te Er­fah­run­gen in der Ar­chi­tek­tur sam­mel­te er als Schü­ler bei Schür­mann und Part­ner in Köln. Er ar­bei­te­te un­ter an­de­rem bei Hascher­Jehle Archi­tek­tur im Wett­be­werb und als Pro­jekt­ar­chi­tekt. Seit 2012 be­steht das ei­ge­ne Bü­ro in Ber­lin. Seit 2016 ist er bei Fa­bi­an Bert­hold Ar­chi­tekt BDA angestellt.

Schwer­punk­te:

  • Büro- und Ho­tel­bau im Hochbau
  • Hoch­wer­ti­ge Interieurs
  • Cor­po­ra­te Architecture
  • Bau­en im Bestand
  • In­te­gra­ti­on der Haustechnik

Chris­ti­an Speel­manns ist Mit­glied in der Ar­chi­tek­ten­kam­mer des Lan­des Berlin.

Chris­ti­an Speel­manns über­nimmt die klas­si­schen Leis­tun­gen nach HOAI von der Grund­la­gen­er­mitt­lung über Ent­wurf und Pla­nung bis zur Bau­über­wa­chung. Dar­über hin­aus bie­tet er wei­te­re Leis­tun­gen an, die über den Tel­ler­rand der Ar­chi­tek­tur hinausgehen.

Kon­zept

  • Grund­la­gen­er­mitt­lung, Vor­ent­wurf, Entwurfs- und Ge­neh­mi­gungs­pla­nung, Aus­füh­rungs­pla­nung (HOAI LPH 1–5)
  • Un­ter­stüt­zung bei der Projektentwicklung
  • Leis­tun­gen im Bestand
  • In­te­rior De­sign und Innenausbau
  • Cor­po­ra­te Ar­chi­tec­tu­re als Über­set­zung der Iden­ti­tät ins Räum­li­che als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel für Unternehmen
  • Messe- und Veranstaltungsbau

Ver­ant­wort­li­che Stel­le im Sin­ne der Da­ten­schutz­ge­set­ze, ins­be­son­de­re der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), ist:

Chris­ti­an Speel­manns info@speelmanns.de

Ihre Betroffenenrechte

Un­ter den an­ge­ge­be­nen Kon­takt­da­ten un­se­res Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten kön­nen Sie werk­tags fol­gen­de Rech­te ausüben:

  • Aus­kunft über Ih­re bei uns ge­spei­cher­ten Da­ten und de­ren Verarbeitung,
  • Be­rich­ti­gung un­rich­ti­ger per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten,
  • Lö­schung Ih­rer bei uns ge­spei­cher­ten Daten,
  • Ein­schrän­kung der Da­ten­ver­ar­bei­tung, so­fern wir Ih­re Da­ten auf­grund ge­setz­li­cher Pflich­ten noch nicht lö­schen dürfen,
  • Wi­der­spruch ge­gen die Ver­ar­bei­tung Ih­rer Da­ten bei uns und
  • Da­ten­über­trag­bar­keit, so­fern Sie in die Da­ten­ver­ar­bei­tung ein­ge­wil­ligt ha­ben oder ei­nen Ver­trag mit uns ab­ge­schlos­sen haben.

So­fern Sie uns ei­ne Ein­wil­li­gung er­teilt ha­ben, kön­nen Sie die­se je­der­zeit mit Wir­kung für die Zu­kunft widerrufen.

Sie kön­nen sich je­der­zeit mit ei­ner Be­schwer­de an die für Sie zu­stän­di­ge Auf­sichts­be­hör­de wen­den. Ih­re zu­stän­di­ge Auf­sichts­be­hör­de rich­tet sich nach dem Bun­des­land Ih­res Wohn­sit­zes, Ih­rer Ar­beit oder der mut­maß­li­chen Ver­let­zung. Ei­ne Lis­te der Auf­sichts­be­hör­den (für den nicht­öf­fent­li­chen Be­reich) mit An­schrift fin­den Sie un­ter: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html.

Zwecke der Datenverarbeitung durch die verantwortliche Stelle und Dritte

Wir ver­ar­bei­ten Ih­re per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten nur zu den in die­ser Da­ten­schutz­er­klä­rung ge­nann­ten Zwe­cken. Ei­ne Über­mitt­lung Ih­rer per­sön­li­chen Da­ten an Drit­te zu an­de­ren als den ge­nann­ten Zwe­cken fin­det nicht statt. Wir ge­ben Ih­re per­sön­li­chen Da­ten nur an Drit­te wei­ter, wenn:

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  • Aus­wer­tung der Sys­tem­si­cher­heit und ‑sta­bi­li­tät sowie
  • zu wei­te­ren ad­mi­nis­tra­ti­ven Zwecken.

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Cookies

Wie vie­le an­de­re Web­sei­ten ver­wen­den wir auch so ge­nann­te „Coo­kies“. Coo­kies sind klei­ne Text­da­tei­en, die von ei­nem Web­site­ser­ver auf Ih­re Fest­plat­te über­tra­gen wer­den. Hier­durch er­hal­ten wir au­to­ma­tisch be­stimm­te Da­ten wie z. B. IP-Adresse, ver­wen­de­ter Brow­ser, Be­triebs­sys­tem und Ih­re Ver­bin­dung zum Internet.

Coo­kies kön­nen nicht ver­wen­det wer­den, um Pro­gram­me zu star­ten oder Vi­ren auf ei­nen Com­pu­ter zu über­tra­gen. An­hand der in Coo­kies ent­hal­te­nen In­for­ma­tio­nen kön­nen wir Ih­nen die Na­vi­ga­ti­on er­leich­tern und die kor­rek­te An­zei­ge un­se­rer Web­sei­ten ermöglichen.

In kei­nem Fall wer­den die von uns er­fass­ten Da­ten an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben oder oh­ne Ih­re Ein­wil­li­gung ei­ne Ver­knüp­fung mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten hergestellt.

Na­tür­lich kön­nen Sie un­se­re Web­site grund­sätz­lich auch oh­ne Coo­kies be­trach­ten. Internet-Browser sind re­gel­mä­ßig so ein­ge­stellt, dass sie Coo­kies ak­zep­tie­ren. Im All­ge­mei­nen kön­nen Sie die Ver­wen­dung von Coo­kies je­der­zeit über die Ein­stel­lun­gen Ih­res Brow­sers de­ak­ti­vie­ren. Bit­te ver­wen­den Sie die Hil­fe­funk­tio­nen Ih­res In­ter­net­brow­sers, um zu er­fah­ren, wie Sie die­se Ein­stel­lun­gen än­dern kön­nen. Bit­te be­ach­ten Sie, dass ein­zel­ne Funk­tio­nen un­se­rer Web­site mög­li­cher­wei­se nicht funk­tio­nie­ren, wenn Sie die Ver­wen­dung von Coo­kies de­ak­ti­viert haben.

Änderung unserer Datenschutzbestimmungen

Wir be­hal­ten uns vor, die­se Da­ten­schutz­er­klä­rung an­zu­pas­sen, da­mit sie stets den ak­tu­el­len recht­li­chen An­for­de­run­gen ent­spricht oder um Än­de­run­gen un­se­rer Leis­tun­gen in der Da­ten­schutz­er­klä­rung um­zu­set­zen, z.B. bei der Ein­füh­rung neu­er Ser­vices. Für Ih­ren er­neu­ten Be­such gilt dann die neue Datenschutzerklärung.

Fragen an den Datenschutzbeauftragten

Wenn Sie Fra­gen zum Da­ten­schutz ha­ben, schrei­ben Sie uns bit­te ei­ne E‑Mail oder wen­den Sie sich di­rekt an die für den Da­ten­schutz ver­ant­wort­li­che Per­son in un­se­rer Organisation:

Die Da­ten­schutz­er­klä­rung wur­de mit dem Datenschutzerklärungs-Generator der ac­ti­ve­Mind AG er­stellt.

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3. Platz beim För­der­preis des Deut­schen Stahl­baus 2010

Zur Auf­wer­tung des ehe­ma­li­gen Fa­brik­ge­län­des in Berlin-Gesundbrunnen wird ein mul­ti­funk­tio­na­ler Pa­vil­lon ent­wor­fen: das Ca­fé Beh­rens. Sei­ne be­weg­li­che Ge­bäu­de­hül­le macht es mög­lich, bei schö­nem Wet­ter den In­nen­raum zum Au­ßen­raum zu öff­nen. Der Ort für das Pro­jekt ist das ehe­ma­li­ge Fa­brik­ge­län­de in Berlin-Gesundbrunnen, auf dem die AEG seit 1894 bis in die 1980 Jah­re hin­ein ei­nen Pro­duk­ti­ons­stand­ort un­ter­hielt. Die Fa­brik­ge­bäu­de wur­den zwi­schen den Jah­ren 1907 und 1912 größ­ten­teils von dem Ar­chi­tek­ten Pe­ter Beh­rens entworfen.

Die Dach­kon­struk­ti­on des Pa­vil­lons hängt mit­samt der Sei­ten­wän­de über Zug­stan­gen an der Kran­brü­cke und nimmt voll­stän­dig Be­zug auf das Ras­ter des Krans, was ei­ne Ver­bin­dung zur Kran­brü­cke schafft. Durch ei­nen elek­trisch be­trie­be­nen Öff­nungs­me­cha­nis­mus las­sen sich die Sei­ten­wän­de bei ge­eig­ne­ter Wet­ter­la­ge nach oben schwen­ken und bil­den ein schirm­ar­ti­ges Dach, das stüt­zen­frei in sechs Me­tern Hö­he über der Ter­ras­se schwebt. So bil­det das Dach gleich­zei­tig den Sonnen- und Re­gen­schutz und er­setzt so die sonst üb­li­chen Schir­me. Sämt­li­che Ne­ben­räu­me – Kü­che, Bar, Lager‑, Toi­let­ten und Tech­nik – wer­den in ei­nem Ku­bus zu­sam­men­ge­fasst, der frei im In­nen­raum des Ca­fés an­ge­ord­net ist und auf des­sen Ober­sei­te Platz für wei­te­re Gäs­te ist.